Literareon

Literareon (Hrsg.): leben müssen

Literareon (Hrsg.)

leben müssen

Literareon-Kurzgeschichtenwettbewerb 2026/27

Die größte Enttäuschung meines Lebens war, dass ich mit dreiundzwanzig nicht gestorben bin.
Bitte machen Sie jetzt nicht dieses Gesicht.
Ich kenne dieses Gesicht.
Menschen machen dieses Gesicht, wenn alte Frauen Sätze sagen, die sie nur von jungen erwarten.

(Aus der Geschichte „Die Frau, die sterben durfte“ von Sanae Imaankaf)

  • broschiert: 70 Seiten
    Format: 21 x 14,8
    ISBN 978-3-8316-2541-3
    Erschienen: 05.10.2026

    29,80 €

    lieferbar ab ca. 05.10.2026

Über den Herausgeber

Welche Macht hat doch das Leben über uns! Und welche Ohnmacht birgt es gar, wenn es über uns hereinbricht?

Wie wären wir ohne das Leben dran? Wie wäre das Leben ohne uns dran?

Brechen wir das Leben? Bricht uns das Leben?

Hunderte Geschichten wurden eingesendet, viele davon hatten Krankheit, Suizid; Tod im Allgemeinen zum Thema. Zaghafte und heftige Versuche zur Euthanasie, Mord- und Mörderinnengeschichten, Geschichten um den Tod im Alter, den Tod in der Jugend, Tod als Begleiter, Tod als Abschluss …

Was lässt uns bei „leben“ immerzu an den Tod denken?

Seit jeher gilt als einzige Regel für den Auswahlband: „Rein kommt, was brummt.“ – Insofern haben es tatsächlich mehrere Geschichten in den Band geschafft, die das Wettbewerbsthema eher um die Ecke denken und die spüren lassen, dass in diesen Geschichten mehr verhandelt wird, als ein Totentanz, ein „Spürmich“ oder ein „Fühlmich“ von Nichtmehrleben.

Wir freuen uns, Ihnen diesen außergewöhnlichen Band anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2026 präsentieren zu dürfen und ermutigen Sie dazu, sich am neuen Kurzgeschichtenwettbewerb zum Thema „erzgeboren“ zu beteiligen, der am 30 Juni 2027 endet.

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