Literareon

Helmar Karfeld: Die leuchtenden Tage im Garten mit dir

Helmar Karfeld

Die leuchtenden Tage im Garten mit dir

Sieben Jahre mit Dorit

Helmar Karfeld lernt im Juni 1957 an seiner Schule in Meran Dorit Holzner kennen. Es entwickelt sich eine Liebesgeschichte, an die sich Helmar auch 30 Jahre später noch gern erinnert.

  • broschiert: 486 Seiten
    Format: 24 x 17
    ISBN 978-3-8316-2220-7
    Erschienen: 10.05.2022

    32,00 €

    In den Warenkorb

Über den Autor

Dr. Thomas Herfurth, geboren 1955 in Leipzig, machte 1974 in Landau/Pfalz das Abitur und studierte danach an der Universität Tübingen die Fächer Philosophie, Geschichte und Germanistik. Nach seiner Promotion über „Diltheys Schriften zur Ethik“ zum Dr. phil. absolvierte er das Referendariat für Lehramtskandidaten. Er unterrichtete dann an verschiedenen Privatschulen und schließlich am Wieland-Gymnasium in Biberach an der Riss, wo er von 2002 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2019 tätig war.
Dr. Herfurth wuchs in der Tradition der evangelisch-lutherischen Kirche auf. Aber durch sein Studium der Geschichte, besonders der Epoche der Weltkriege im 20. Jahrhundert, wurde sein Glaube an einen allmächtigen und allgütigen Gott erschüttert. Die Vorstellung von einem helfenden Gott ließ sich angesichts des menschlichen Elends, besonders in jener Zeit, nicht aufrechterhalten. So suchte er nach einer Theologie, in welcher das Nichteingreifen Gottes in den Lauf der Welt ernst genommen wird, zugleich aber die Allmacht und Allgüte Gottes gewahrt bleibt. In der Lehre des Deismus, einer philosophischen Theologie, die im Zeitalter der Aufklärung von einer Vielzahl von Gelehrten vertreten worden ist, fand er schließlich eine Glaubensmöglichkeit, die vor der Vernunft verantwortet werden kann.
So beschloss er, für einen modernen Deismus zu plädieren, der die wichtigsten Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften in sich aufgenommen hat und mit den Alltagserfahrungen der Menschen kompatibel ist. Dieser Deismus widerspricht in wesentlichen Punkten der kirchlichen Lehre des Christentums; doch er ist vereinbar mit der ursprünglichen Lehre des historischen Jesus, die er in seinen Gleichnissen gepredigt hat. Es zeigt sich dabei, dass man durchaus ein frommer Mensch sein kann, auch wenn man nicht „an“ Jesus und die Interpretation seines Sterbens als Opfertod und nicht an seine leibliche Auferstehung in (!) dieser Welt glaubt, sondern stattdessen umso mehr „wie“ Jesus an den einen gerechten und gnädigen Gott, der sich am Ende wie ein Vater über alle Menschen erbarmt.
Dr. Herfurth ist verheiratet und hat einen Sohn.

Ähnliche Bücher

  • Mellodi Santique: Die engelhaften Huren

    Mellodi Santique

    Die engelhaften Huren

    Mädchen, die irgendwann einmal Huren werden, sind meistens die sensibelsten und feinfühligsten Menschen, die es unter uns gibt. Ständig müssen sie psychologische Ratschläge geben und verzweifelten Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

  • Hermann Sauer: »Herr Doktor, wenn ich schon mal da bin …!«

    Hermann Sauer

    »Herr Doktor, wenn ich schon mal da bin …!«

    Hermann Sauers spannende Biografie beginnt mit dem Medizinstudium in Marburg. Doch den Hauptteil dieses Werkes nimmt sein Alltag als Hausarzt ein, und der hat es in sich: Detailliert beschreibt der Autor, welche Konsequenzen Kriegs- und Nachkriegszeit auf die Seelen der Menschen haben und wie sich...

  • Ignaz Reisenbichler: (M)ein Lebensweg – vorbei an Klippen

    Ignaz Reisenbichler

    (M)ein Lebensweg – vorbei an Klippen

    Ignaz Reisenbichler nimmt den Leser mit auf eine Reise durch seine teils turbulenten Lebensjahre, in denen es einige gefährliche Klippen zu umschiffen gilt. Diese stellen seinen Glauben immer wieder vor Herausforderungen, an denen er wächst.

  • Raimund Werner Macher: Mein Rauschberg

    Raimund Werner Macher

    Mein Rauschberg

    Es handelt sich hier nicht um außergewöhnliche Geschichten, man liest nicht von dramatischen Ereignissen oder triumphalen Gipfelstürmern, vielmehr handelt es sich um berührende Erzählungen, die den Leser mit einer Ruhe und einer Kraft versehen, welche nur die Berge vermitteln können.