Literareon

Enrico Danieli: Delaval

Enrico Danieli

Delaval

Novelle

«Krankheit, im Grunde genommen viele Krankheiten, zumindest deren Ursachen, verstehen wir nicht, wie Wolken also, wie Musik.»
Melancholie und ein virtuoses Genie, diese beiden Charakterzüge sind bei der Glasharmonika-Musikerin Delaval aufs Engste verbunden. Ebenso wie die Künstlerin und ihr Manager quartiert sich auch der Protagonist, ein Arzt und Autor, in ein Hotel im Puschlav, einem Südbündner Bergtal, ein. Eine schicksalhafte Begegnung, nach der nichts mehr so ist, wie es war.
Die Musik – Mozart, Kirchgessner, Bach – und das Ausgebrannt-Sein, die Erschöpfung, sind die zentralen Themen dieser Novelle.
Der Autor spinnt aus der Unergründlichkeit und Faszination von Natur, Musik und der menschlichen Seele ein mitreissendes und einzigartiges Ensemble, das unter die Haut geht.

  • broschiert: 168 Seiten
    Format: 21,5 x 13,5
    ISBN 978-3-8316-1251-2
    Erschienen: 23.08.2006

    14,00 €

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Über den Autor

Enrico Danieli, Jahrgang 1952, lebt als praktizierender Arzt im Züricher Seefeldquartier. Er schreibt seit vielen Jahren und hat für seine dichte und lebensernste Prosa mehrere Preise erhalten. Er ist Mitglied im Schweizerischen Schriftstellerverband.

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Auszüge aus Rezensionen

  • Mit »Delaval« ist Enrico Danieli eine Novelle gelungen, die einen nicht mehr loslässt. Danieli schafft eindrucksvolle, melancholische Bilder für das Bornout-Syndrom. Es gelingen ihm faszinierende Beschreibungen der Landschaft und Schauplätze. Das wohl beste Buch des Zürcher Arztes und Schriftstellers.

    piz, Magazin für das Engadin und die Bündner Südtäler

  • Sprachlich, atmosphärisch, punkto Hintergründigkeit unbedingt ein Meisterwerk, das als Comeback eines grossen Autors gelten muss.

    St. Galler Tagblatt

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