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Oad Siebensee: IKONOGRAFIE SPIRITUALISMUS SEELENWELT

Oad Siebensee

IKONOGRAFIE SPIRITUALISMUS SEELENWELT

Anfängliche Einflüsse von Zeitgenossen wie Salvador Dali oder Vertreter des phantastischen Realismus in Wien sind dort und da erkennbar und zeigen die ästhetische Ausrichtung des Künstlers. Der von ihm als Spiritualismus bezeichnete philosophische Ansatz unterscheidet sich von der zuvor erwähnten Kunstrichtung dadurch, dass die Motive nicht einer Traumwelt – also dem Unbewusstsein entspringen – sondern nüchtern und objektiv mit dem so genannten dritten Auge gesehen und detailgetreu auf der Leinwand wiedergegeben werden.
Als Autodidakt sieht sich Monseigneur Oad Siebensee wie erwähnt auch zum Komponisten berufen. Er kreiert synthetische, teils rhythmische, jedoch immer sphärische Werke auf elektronischen Musikinstrumenten.
Von 1994 bis 1997 lebte und arbeitete Oad Siebensee in Kairo/Ägypten und verwirklichte dort den Gemäldezyklus »Steine sprechen hören« und die CD-Produktion »Seelentanz Opus 1«, die im Zuge einer großen Personalausstellung im »Marriott« dargeboten wurde. Seit 1999 entsteht im Westen Ungarns das »Oad Siebensee Monastère Musee Hatshed Maije«. Das vom Künstler persönlich zu seinem Museum umgestaltete ehemalige Esterhazy Jagdschloss, das in Form einer Stiftung unsere Zeit überdauern soll, beherbergt einen großen Teil seines Lebenswerkes und ist als touristischer Anziehungspunkt für kunst- kultur- und geschichtsinteressierte Personen öffentlich zugänglich.
Spiritualismus ist die Erkenntnis des alles Umspannende und des alles Durchdringende, umfassende und ewiglichem Einen.

  • Hardcover: 320 Seiten
    Format: 24 x 27
    ISBN 978-3-8316-2260-3
    Erschienen: 12.05.2021

    93,50 €

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Über den Autor

Oad Siebensee, der am 19.8.1960 in Österreich geboren wurde und ebenda bis zu seiner Berufung 1980 lebte, ist eine kunstschaffende Persönlichkeit und seit 1983 staatlich anerkannter Künstler. Oad Siebensee erscheint 1992 in der Edition »Künstler und Meister des 20. Jhdts«, ebenso in »Who is Who in International Art« sowie in der Ausgabe »Prestige de la peinture« in Paris. Nach zahlreichen nationalen wie internationalen Personalausstellungen und der Teilnahme am Salon des indépendants im Grand Palais an der Champs Elysees in Paris wird Oad Siebensee in den 90er Jahren Träger zweier internationaler Kunstpreise und eines Diploms für Malerei in Frankreich.
Oad Siebensee, der von sich sagt »ich bin nicht zur Kunst gekommen, sondern diese ist zu mir gekommen und hält mich seit dem in ihrem Bann«, versteht sich als Medium. Für ihn steht vor allem die makellose Seele, die sich als Motiv durch sein schöpferisches Werk zieht, im Vordergrund. Nur eine glasklare und gefestigte Wesenheit lässt eine freie und offene Kommunikation mit der kosmischen All- Einheit zu und befähigt zu höheren Erkenntnissen. Diese zu verwirklichen steht zu höchst in der Daseins- und Schaffensbegründung.
Der in einem deutschen Topmagazin als »Siebensassa und Allgeist« titulierte Spiritualist malt seit Kindestagen als Autodidakt figurativ, in ganz eigener Manier. Das Motiv der gläsernen Menschenseelen wird immer mehr zum Markenzeichen seiner Malerei.

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