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Sigurd Blümcke: Wilhelm Busch weilt wieder unter uns

Sigurd Blümcke

Wilhelm Busch weilt wieder unter uns

Wilhelm Busch, der große deutsche Humorist und Karikaturist, der die Besonderheiten der »ohlen Welt« mit spitzer Feder meisterhaft aufs Korn nahm, ist vom Himmel zur Erde »herabgebeamt« worden und weilt nunmehr wieder unter uns.
Nach mehr als 100 Jahren beobachtet dieser Meister des Humors unsere heutigen Lebensgewohnheiten, unsere Art, sich zu amüsieren, die technischen Errungenschaften wie Handy, Roboter und Drohnen, Moderne Kunst, aber auch das Fernsehen mit Fußball und Krimis oder Graffiti-Malerei sowie den unvermeidlichen politischen Zank. Als Naturliebhaber macht er sich Sorgen um den Erhalt der belebten Umwelt, besonders aber um seine geliebten Bienen.
Schließlich dokumentiert der Protagonist alles Erlebte, reimt und karikiert seine Gedanken auf witzige Weise. Flugs greift er zum Zeichenblock, der versteckt im Ausgehrock. Manches resümiert Wilhelm Busch auch in Reimen im Wiedensahler Plattdeutsch.
193 Zeichnungen, meist drollige Karikaturen, konterkariert von »Knüttelreimen« in der Art von Wilhelm Busch sowie zahlreiche eingestreute treffende Bonmots machen dieses Büchlein zu einer Zeitdiagnose besonderer Art.
… Oder will er uns einen Spiegel vors Gesicht halten?

  • Hardcover: 158 Seiten
    Format: 21 x 14,8
    ISBN 978-3-8316-2091-3
    Erschienen: 12.12.2018

    19,80 €

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Über den Autor

Universitätsprofessor Dr. med. Sigurd Blümcke
Geboren 1932 in Damsdorf, Schulausbildung in Damsdorf, Lehnin und Werder a. d. Havel, dort Widerstand gegen die SED-Diktatur, 1950 Inhaftierung, 1951 Flucht in den Westen und Fortsetzung der Schulausbildung.
1954 Abitur in Petershagen/Weser, anschließend Studium der Medizin in Münster/Westf., dort 1959 Staatsexamen und Promotion, 1968 Habilitation für das Fach allgemeine und spezielle Pathologie. 1970 Professur an der Universität in Kiel.
Weitere Stationen: Essen, Ulm und New York.
1975 Berufung an die FU-Berlin, dort 23 Jahre Lehrstuhlinhaber und Institutsdirektor sowie u. a. ärztl. Direktor des Klinikums der FU und Prodekan der med. Fakultät.
Zehn Jahre medizinische Entwicklungshilfe in Liberia/Westafrika, seit 2000 emeritiert.
Mein Berufsleben gehörte der medizinischen Wissenschaft, der Lehre und Forschung. Ich blicke zurück auf 130 wissenschaftliche Veröffentlichungen in internationalen Journalen. Darunter eine experimentell-morphologische Arbeit zur Erforschung der Nervenbahn, die das Auge mit dem Zwischenhirn verbindet und den Lichteinfluss auf unsere Gemütsstimmung erklärt. Entdeckung des ‚Pressorezeptoren Feldes‘ zur Steuerung der Blutdruckregulation im Lungenkreislauf. Zahlreiche elektronenmikroskopische Forschungen auf dem Gebiet der Nervenregeneration, der Nervenversorgung der Lungen sowie der Bildung und Ausschleusung wichtiger Botenstoffe sowie des Antiatelektase-Faktors in der Lunge.
In Zusammenarbeit mit K. Morgenroth: Rasterelektronenmikroskopische Erforschung der Hornhautoberfläche des Auges zur Frage: „Warum können wir scharf sehen?“
Erforschung der ‚Abstossungsreaktion von Lungentransplantaten‘ (als Morphologe in der NIH-Forschergruppe: Frank Veith, MD, New York, USA).
Herausgeber des Lehrbuches: Pathologie (mit Repetitorium), De Gruyter Verlag.
Mein Lebensabend gehört der Kunst:
Ab 2000: Schöpfung zahlreicher Skulpturen; u.a. die Gedenkstätte auf dem Inselfriedhof in Werder/Havel zur Erinnerung an die in Moskau erschossenen Widerständler sowie die »Trauernde Mutter« im Dünenfriedhof auf Langeoog für die am Kriegsende umgekommenen Balten und Russen.
Weiterhin: ‚Der Leviathan‘ (Gegen das Vergessen!) in Petershagen, ‚Die Nervenzelle‘ (eine Zelle verändert die Welt) in Uttenreuth, ‚Das Vogelhaus‘ oder ‚Kunst aus Scherben‘ (Antonio Gaudi lässt grüßen) in Uttenreuth.
Schließlich 13 lebensgroße Ross- und Reiter-Exponate zum Thema: ‚Die Reitkunst des 18. Jahrhunderts‘ oder ‚Geschichte zum Anfassen‘ (noch unvollendet).
Veröffentlichung des Tatsachenberichtes: „Jugend, Widerstand und Haftzeit, 1944–52 … Wir liebten nur einen Sommer“, Heimdall Verlag.
Hinzu kommen: Illustrationen in mehreren humoristischen Werken u. a. in:
„Von Zecken-Biss zu anderen satierischen Sticheleien“ sowie „Freisprüche und andere Fehlurteile, verkündet im Namen des Volkes.“ von Dieter Fechner, Heimdall Verlag.

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