Literareon

Wolfgang von Dziegielewski: Ruf der Steinzeit

Wolfgang von Dziegielewski

Ruf der Steinzeit

Dieses Buch besteht aus zwei unterschiedlichen Erzählungen.
Der eine Teil ist ein Abenteuerroman in der Steinzeit.
Ein Mann stirbt und wird gegen seinen Willen als junger Mensch wiedergeboren. Der Jüngling findet sich nackt und alleine in einem unbekannten Gebiet wieder. Er weiß weder wo er ist noch in welcher Zeitepoche er sich befindet. Da er aber erstaunlicherweise mit dem Wissen seines Vorlebens ausgestattet ist, kann er sich mit seinen guten Kenntnissen in der Wildnis behaupten. Am Anfang völlig verzweifelt und einsam, kommt es dann zu einem Zusammentreffen mit Menschen aus der Steinzeit. Ein Zusammenleben mit so unterschiedlichen Entwicklungsstufen scheint zuerst fast nicht möglich.
Bei den spannenden und lehrreichen Beschreibungen der Erlebnisse fühlt man sich durchaus in diese Zeit hineinversetzt.
Ständig in Gedanken an sein früheres Dasein, erfährt der Leser parallel dazu in einer Lebensbiografie viel Interessantes aus seinem bewegten Leben.

Der jüngere Leser wird über manche Beschreibungen schmunzeln und der ältere stellenweise seine eigenen Erinnerungen darin wiederfinden. Die zwei unterschiedlichen Handlungsstränge schließen sich am Ende wundersam zusammen.

»Ich sah eine Sonne an einem Himmel und eine Wiese, Büsche und Bäume. Aber so stellte ich fest, dass dies nicht mein alter Körper war. Eine Wiedergeburt in einem anderen, einem jungen Menschenkörper, wie geht so etwas? Ich war älter und krank, jetzt bin ich jung, sehr jung sogar.

Der Kopf spielte wieder verrückt, alles drehte sich. Ich versuchte krampfhaft, mich zu konzentrieren. Ich konnte mich an mein vorheriges Leben komplett erinnern. Das geistige Vermögen und das Wissen waren offensichtlich vollständig vorhanden. Aber eine Wiedergeburt als Jüngling? Warum? Wo befand ich mich?

Um vor Gott das Fehlverhalten der Menschheit zu büßen, findet sich der Ich-Erzähler nach seinem Tod wieder auf der Erde vor. Als Jüngling wiedergeboren, steht er aber nicht seiner gewohnten Umgebung gegenüber – er befindet sich mitten in der Steinzeit!«

  • broschiert: 314 Seiten
    Format: 20,5 x 14,5
    ISBN 978-3-8316-1733-3
    Erschienen: 20.01.2014

    16,80 €

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Über den Autor

Wolfgang von Dziegielewski wurde 1948 im Harz geboren.
Seine Familie zog 1953 nach Wiesbaden, wo er später viele Jahre an verschiedenen Schulen als Lehrer tätig war.
Herr von Dziegielewski ist verheiratet, hat zwei Töchter und sieben Enkelkinder. Er ist inzwischen im Ruhestand und lebt im Donnersbergkreis, Rheinland-Pfalz.
Schon früher schrieb er für seine Enkel sowie Nichten und Neffen viele Tier- und Kindergeschichten und nahm an einigen Kurzgeschichtenwettbewerben teil. Seine Kurzgeschichte »Freiheit für Y …« wurde in der Anthologie »Freiheit« des Literareon Verlages veröffentlicht.
Der Roman »Ruf der Steinzeit« erschien im Januar 2014 bei Literareon und ist sein erstes Buch.

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