Literareon

Gabriele Löppert: Mitläufer als Täter

Gabriele Löppert

Mitläufer als Täter

Oder: Angst und falsche Toleranz als Beihilfe zum Mord

Okkulte Vorstellungen und die damit verbundenen Praktiken existieren auch mitten in unserer Gesellschaft. Trotzdem werden Themen wie Satanismus und rituelle Gewalt häufig totgeschwiegen oder einfach verdrängt. Bei den offiziellen Stellen ersetzen falsche Toleranz und vorschnelle Schuldzuweisungen die für eine vernünftige Prävention dringend nötige Ursachenforschung.
Anhand eines konkreten Einzelfalles – dem völlig ungeklärten gewaltsamen Tod eines jungen Mannes – zeigt die Autorin die unterschiedlichsten menschlichen Reaktionen auf, die einem derartigen Gewaltritual mit okkultem Hintergrund folgen können, und geht auch darauf ein, was solche Reaktionen in diesem »Teufelskreis« aus Angst und Gewalt bewirken können.
Die Autorin wirft – aus einer völlig anderen Sicht – einen kritischen Blick auf die leider nur zu aktuelle Thematik. Dadurch gelingt es, ein längst fälliges Tabu aufzubrechen, seine Ursachen zu benennen und Lösungsvorschläge anzubieten.

  • broschiert: 96 Seiten
    Format: 21 x 14,8
    ISBN 978-3-8316-1154-6
    Erschienen:

    9,95 €

    zur Zeit nicht auf Lager, erhältlich im Buchhandel

Über die Autorin

Gabriele Löppert, Jahrgang 1959, lebt als selbstständige Handwerksmeisterin in München.
An einem Tag X wurde sie aus ihrer (durch den Glauben an Gott bzw. an das göttliche Prinzip) geordneten und naturwissenschaftlich erklärbaren Vorstellungswelt gerissen. Sie wurde durch den rituell bedingten gewaltsamen Tod des jungen Mannes belehrt, dass die Straftaten und dunklen Phänomene von Satanismus bzw. modernem Okkultismus auch in unserer Gesellschaft ganz nah sein können. Sie stellte Strafanzeige bei Polizei und Staatsanwaltschaft, ist also identisch mit der im Buch erwähnten Person des Anzeigstellers.
Bis dahin war auch die Autorin selbst als aktiver Teil der »unbeteiligten« Gesellschaft der festen Meinung: Modernen Okkultismus, Satanismus sowie die dazugehörigen Gewaltrituale und Straftaten gibt es nicht …
… und wenn es sie gibt, dann ganz sicher nicht bei uns.

Ähnliche Bücher

  • Risto Ivanovski: Die Blutgruppe A der Weißen

    Risto Ivanovski

    Die Blutgruppe A der Weißen

    Hat es das sagenumwobene Atlantis wirklich gegeben? Warum finden sich in scheinbar voneinander unabhängigen Kulturen immer wieder die gleichen Zeichen, Symbole und Ursprungsmythen? Wie kommt es, dass manche Ethnien eine gänzlich andere Blutgruppenverteilung aufweisen als andere – und welchen Effekt hat die jeweilige Blutgruppe auf...

  • Karin Schaefer: Körperbewusstsein – Selbstbewusstsein

    Karin Schaefer

    Körperbewusstsein – Selbstbewusstsein

    »Unsere technisierte Welt trennt uns von unserer Körperlichkeit. Der Körper wird verdinglicht, er muss funktionieren, das Ersatzteillager wird technisch immer perfekter. Der Mensch hat gelernt, sein Denken und seine Intelligenz zu gebrauchen. Dabei ist das Gefühl für die eigene Körperlichkeit verloren gegangen oder oft verleugnet worden.

  • Bernd Schmidt: Vabanque 41

    Bernd Schmidt

    Vabanque 41

    Geschichtsbücher über den Zweiten Weltkrieg gibt es zuhauf. Bernd Schmidt allerdings legt mit seinem Werk »Vabanque 41« einen ungewöhnlich neuen Ansatz vor. Ausgehend vom deutschen Überfall auf Polen 1939 wirft er interessante Was-wäre-wenn-Fragen auf, die die stets lauernde Gefahr des Scheiterns von Hitlers riskanten Manövern...

  • Gerhard Franz Kerschbaum: Licht des Nichts

    Gerhard Franz Kerschbaum

    Licht des Nichts

    »Wie heute an Gott glauben? Wie heute von Gott reden – und zwar unter scheinbar verschlossenem Himmel?« Gerhard Franz Kerschbaums Studie »Licht des Nichts. Bernhard Weltes Aufweis des Numinosen aus der Erfahrung des Nichts« beabsichtigt, eine der zentralen Fragen Bernhard Weltes (1906–1983) zu beleuchten, nämlich...